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Forschung bezüglich Digitalisierungsplänen deutscher Krankenhäuser

Veröffentlicht 11 November, 2021

Laut einer umfassenden Forschungsarbeit von Denis Appelganz von WaveAccess an der Universität Osnabrück, sind deutsche Krankenhäuser bestrebt, die Qualität ihrer Dienstleistungen durch Digitalisierung zu erhöhen.

German Hospitals Research

Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz sollen den Krankenhäusern finanzielle Hilfen für den Ausbau der Digitalisierung in Höhe von 4,3 Milliarden Euro in Aussicht gestellt werden. Unser Kollege hat 157 Krankenhäuser aus allen Regionen Deutschlands unterschiedlicher Größe befragt. 

Die Umfrage hat die Erwartungen bestätigt, nämlich dass die Krankenhäuser sehr daran interessiert sind, sich an der Ausschreibung für das Krankenhauszukunftsgesetz zu beteiligen.

Es gibt aber auch einige überraschende Ergebnisse. So scheint das Interesse an Entscheidungsunterstützungssystemen in Deutschland gering zu sein, was dem internationalen Trend widerspricht, insbesondere angesichts des Potenzials von künstlicher Intelligenz und Big-Data-Prognosealgorithmen.

Was sind die wichtigsten Studienerkenntnisse?

  • Die Digitalisierung soll einen Mehrwert schaffen. Die weitreichende Steigerung der Qualität steht an erster Stelle und ist ein Muss. An zweiter Stelle steht die operative Verbesserung des aktuellen Stands der Digitalisierung. An dritter Stelle stehen neue und fortschrittliche Technologien. Die Steigerung der Effizienz fiel auf den vierten Platz.

  • Die Schwerpunkte für die Verbesserungen liegen in der Dokumentation und im Management. Zu den Favoriten zählen die digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation (95,5 %), Patientenportale (79,9 %), digitales Medikationsmanagement (73,4 %) und IT-Sicherheit (56,5 %).

  • Auch das Aufnahme- und Entlassungsmanagement von Patienten sowie das Medikationsmanagement sollen verbessert werden. In Anbetracht der Zahl der Antragsteller und der Notwendigkeit, bestimmte obligatorische Kriterien zu erfüllen, ist jedoch klar, dass es Finanzierungsprobleme geben wird. Zum jetzigen Zeitpunkt sind nur einige wenige obligatorische Kriterien erfüllt. Viele Krankenhäuser haben einen Antrag gestellt, um einen neuen Sprung nach vorn zu wagen. Dies gilt wiederum für Patientenportale, in denen das Aufnahme-, Entlassungs- und Verlegungsmanagement sowie das Medikationsmanagement digital unterstützt werden sollen.

  • Zu berücksichtigen sind weitere Finanzierungsfaktoren, insbesondere die digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation, bei der viele (73%) der antragstellenden Krankenhäuser bereits mindestens die Hälfte der Pflichtkriterien erfüllen. Die meisten Anträge (95,5 %) werden in diesem Bereich gestellt.

  • Es gibt spezifische Förderthemen, bei denen die Krankenhäuser die Pflichtkriterien eher nicht erfüllen. Dies gilt für Entscheidungsunterstützungssysteme, für die sich nur 44,2 % der Krankenhäuser bewerben wollen.

  • Einige Krankenhäuser sind vorbereitet und andere nicht. Die prozentualen Anteile der derzeit erfüllten Förderbedingungen sind: Pflegeaktensystem für Betten (87%), Anpassung von Patientenzimmern (85.7%), IT-Sicherheit (71.4%), digitaler Leistungsbedarf (65.2%), telemedizinische Verfahren (60.5 %), Notaufnahme (58.3 %), digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation (57.9 %), digitales Medikamentenmanagement (50,5 %) und Koordination mehrerer Krankenhäuser (50.0 %). Beachten Sie, dass alle oder die meisten dieser Kriterien erfüllt sein müssen, damit eine Förderung gewährt wird.

Die Forschungsgruppe für Informatik im Gesundheitswesen an der Universität Osnabrück ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die sich seit mehr als 20 Jahren mit dem Thema Digitalisierung, Reife und Qualität der Gesundheits-IT und IT-gestützten Versorgung beschäftigt. Die Untersuchung wurde von Denis Aррelganz aus WaveAccess als Teil seiner laufenden Forschung an der Universität Osnabrück durchgeführt.

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